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Knicklader sind mit einer speziellen Knicklenkung ausgestattet. Die Knicklenkung ist wiederum eine besondere Form der Fahrzeuglenkung. Knicklader bestehen diesbezüglich aus wenigstens zwei Teilen und sind darüber hinaus in der Regel zwei- oder sogar mehrachsig gebaut. Bei den Knickladern wird der Bolzen zwischen dem Hinter- und dem Vorderwagen als Königsbolzen bezeichnet. Die zwei Teile des Knickladers werden durch ein Gelenk miteinander verbunden. Ändert der Knicklader seine Richtung, so geschieht dies durch ein horizontales Verschwenken der Fahrzeugteile und den daran befestigten Radsätzen. Für den Knicklader charakteristisch ist der bogenförmige Fahrkurs, der durch die in den Teilkörpern starr gelagerten Radachsen verursacht wird, und dessen Grad der Auswirkung vom jeweiligen Einschlagwinkel abhängig ist. Knicklader sind daher für jeden Einsatz bestens prädestiniert, der eine ausgezeichnete Wendigkeit verlangt. Diesbezüglich finden Knicklader sehr häufig auch in der Forstwirtschaft Verwendung, da sie sich auf Grund ihrer typischen Eigenschaften sehr gut für die Holzarbeit im dichten Wald eignen, insbesondere dann, wenn unter anderem ein Fahrzeug gefragt ist, das sehr leistungsstark ist und doch zugleich in der Lage, auf kleinem Raum zu agieren.
Die Knicklader besitzen gegenüber vielen anderen Arbeitsmaschinen darüber hinaus den entscheidenden Vorteil, dass durch die Objekt-, bzw. Bodenberührung im unteren Fahrzeugbereich keine Bauteile gefährdet werden. Beim Knicklader befinden sich die Elektroleitungen, die Leitungen für die Hydraulik und die Steuerung sowie bei Fahrzeugen mit Allradantrieb des Weiteren auch die Antriebswelle im Knickgelenk. Sehr häufig sind auch beide Achsen starr, wobei die Verdrehungen zwischen der Hinter- und der Vorderachse durch ein Gelenk aufgenommen werden, das dem Knickgelenk angelagert ist.
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